About

Hallo Leute, schön dass ihr auf meiner Seite gelandet seid! Ich bin Stefan, 86er Jahrgang aus Wien, wohnhaft im schönen Bad Vöslau. Und so kam ich zu meiner Lieblingssportart…

Bis 2010 haben meine Frau und ich unsere alten Hardtail-Bikes hauptsächlich benutzt, um zum Supermarkt, oder in’s Schwimmbad zu fahren. Wohnhaft in Wien, lag uns der Wienerwald und sein breites Streckennetz direkt zu Füßen. Wir begannen mit kleinen Radtouren und waren begeistert, wie schnell man in die Natur kommt und sich das Gefühl eines Kurzurlaubs einstellt. Mit Lust auf mehr beschlossen wir uns Fullys zu kaufen, um auf wurzeligen Abfahrten mehr Fahrspaß zu haben. Im Jänner habe ich mir das Canyon Nerve XC 2011 bestellt. Dieses Bike sollte mein treuer Begleiter für die nächsten Jahre werden. Doch gleich im Februar folgte ein verletzungsbedingter Rückschlag. Nicht beim Biken, sondern beim Fußballtraining habe ich mir doch glatt Kreuzband und Meniskus gerissen. Nur gut, dass für die Therapie biken recht sinnvoll ist und so saß ich bald wieder im Sattel. Dank eines Studienkollegen war ich auch bald erstmals am Semmering. Von den spaßigen Abfahrten konnte ich gar nicht genug bekommen.

Dies war also der Grundstein für meinen Einstieg in’s Mountainbiken. Noch im selben Jahr waren meine Frau und ich beim USI-Trailcamp in Dienten dabei. Neben vielen tollen Ausfahrten stand Techniktraining fast täglich am Programm. Es war eine tolle Woche mit viel Spaß und lehrreichen Erfahrungen. Ich habe gelernt, dass man immer ein Ersatz-Schaltauge dabeihaben sollte und dass sich die Fußstapfen von Kühen prima eignen, um abzutauchen und einen Vorwärtssalto zu machen.

Im Laufe des Jahres habe ich Fabian kennengelernt. Ich war mit meinem Canyon am Wienerberg um springen zu üben, genauso wie er, jedoch auf einem Dirtjump-Bike. Kurz darauf folgte die erste gemeinsame Ausfahrt. Irgendwann begannen wir uns selbst im Trailbau zu üben, da uns die normalen Abfahrten nicht spaßig genug waren. Anfang 2012 habe ich mich mit dem Gedanken beschäftigt, mir eine Downhiller zuzulegen. Nach langer Recherche am Gebraucht-Bike-Markt, habe ich bei einem 2010er YT Tues zugeschlagen. Fabian hat bald nachgezogen. So machten wir uns zu zweit mit vier Bikes auf, um die Trails in Salzburg zu erkunden.

Während 2012 der Fokus auf dem Ausbau der Downhillfähigkeiten lag, war 2013 das Jahr des Alpencross. Eigentlich wollte mein Freund Reinhard mit einem Arbeitskollegen Anfang Juni einen Alpencross fahren, um sich vor dem Start seines Studiums in den USA noch ein sportliches Highlight zu schenken. Verschiedene Umstände haben dazu geführt, dass der Arbeitskollegen nicht konnte und stattdessen ich für mich beschlossen habe, mit ihm die Tour zu machen. Der Termin wurde jedoch auf Anfang August verlegt, da im Juni viele Pässe noch mit Schnee bedeckt waren. Wir nahmen die Joe Route, eine sehr anspruchsvolle Tour von Oberstdorf zum Gardasee. Unser erster Transalp war ein einmaliges Erlebnis, das uns für immer im Gedächtnis bleiben wird.

In den folgenden Jahren hat sich der Enduro-Trend auch in meinen Vorlieben wiedergespiegelt. Der Fokus lag auf Touren mit anspruchsvollen Abfahrten. Darauf wurde auch bei der Urlaubsplanung geachtet. Nachdem sich ein weiterer Stefan zu mir und Fabi gesellt hatte, konnten wir nicht mit 6 Bikes auf Urlaub, also blieben die Downhiller daheim und wir fuhren alles mit Tourenbikes. War es 2014 noch eine Freeridewoche in Salzburg, fuhren wir im Februar 2015 bereits bis nach Finale Ligure, um dem Schnee zu entfliehen. Damit nicht genug, ging es im Februar 2016 per Flugzeug nach Malaga, wo wir mit dem andalusischen Enduro-Champ als Guide, uns die Trails mit Brandon Semenuk und Chris Akkrigg teilten. 

2016 war jedoch auch ein verletzungsreiches Jahr. Eine ausgerenkte Schulter hat meine Trailerlebnisse in Malaga frühzeitig beendet. Nach ein paar Wochen wieder topfit am Bike und in super Form, hat der erneute Riss des Meniskus Ende Oktober die Saison endgültig beendet. Somit startete das Jahr 2017 nicht mit Wintertouren und Urlaubsplanung, sondern einer Kniesanierung. Der Weg zurück dauerte etwas länger, doch wiederum war es das Biken, wodurch ich die Regenerierung tatkräftig unterstützt habe. Und wie so oft nutzt man die Zeit in der man sich nicht bewegen kann für die Planung. In mir reifte die Idee, im Herbst einen rein österreichischen Mini-Alpencross zu fahren. Um An- und Abreise effizient zu gestalten, sollte die Route von Salzburg nach Villach führen, in fünf Tagen. Das sind die Eckpunkte, damit kann man arbeiten…